Anna Homburg – CV

Anna Homburg wurde 1977 in der Ukraine geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Nach Abschluss eines Fremdsprachenstudiums in Ukraine studierte sie Fotografie in Berlin in der Fotoschule “Fotografie am Schiffbauerdamm” (Fas) heute „Ostkreuz Schule“ und “Neue Schule für Fotografie” bei Jörn Vanhöfen, Bertram Kober und bei Thomas Michalak am Photocentrum der VHS Friedrichshain-Kreuzberg.

Ausstellungen Auswahl

2023 „Kriegszeiten“ Monat der Fotografie off, Preis der Jury
2018 „Fremde Welten“ Künstlerhaus Bethanien, Berlin,Europäische Monat der Fotografie
2016 „Virtuelle Realität – Konsequenzen des Fliegens“ Darmstädter Tage der Fotografie, Museum Künstlerkolonie
2016 TULCA Festival of Visual Arts, Ireland
2016 CONTEMPORARY ART RUHR, Talent Foto-Special
2015 „Heimat X“ Kunsthaus Wiesbaden, Die 9. Wiesbadener Fototage
2014 „In and Out“ Europäische Monat der Fotografie, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
2013 Ausstellung “Fremde Heimat” Hauptbahnhöfe in Frankfurt am Main, München, Köln, Dresden, Berlin.…

Rainer Menke – CV

1954 in Westfalen, seit 1983 in Berlin. 2006 bis 2013 VHS Kreuzberg, Photocentrum am Wassertor. Ab 2014 Jahresklasse Thomas Michalak, ab 2016 Studium Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, Klasse Thomas Zipp. Abschluss voraussichtlich Juli 2023. Lehrerinnen: Thomas Michalak, Norbert Bisky, Christoph Draeger, Sibylle Hoffmann, Tomasz Kowalski, Susan Paufler, Jan Roehl, Nora Schultz, Thomas Zipp.…

Andrea Brehme – CV

1965 in Berlin geboren, studierte Filmregie am Hoger Rijksinstituut voor Toneel- en
Cultuurspreiding, Brüssel, Medienwissenschaften/ Technik- und Kulturvermittlung/ Cross Cultural Communication und Kunstwissenschaft an der Technischen Universität Berlin, Fotografie bei Thomas Michalak am Photocentrum der VHS Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, bei Wiebke Loeper an der FAS/Fotografie am Schiffbauerdamm, Berlin und an der Ostkreuzschule/ Meisterklasse Arno Fischer, Berlin.

Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin und Lucq-de-Béarn.…

Lydia Kotzan – CV

Lydia Kotzan ist in der Nähe von Berlin geboren. Sie fühlt sich mit der Stadt, in der sie seit ihrem Studium lebt, sehr verbunden. Sie studierte Architektur und Architekturkommunikation. Die Fotografie begleitete sie dabei stets – sie veröffentlichte ihre Fotos in Architekturzeitschriften und machte Praktika bei Architekturfotografen.

Ihre fotografische Bildung vertieft sie in Projektkursen am Photocentrum Berlin, an der Ostkreuzschule für Fotografie und in der Fotoklasse von Thomas Michalak. Hier steht nicht die Architektur im Fokus, sondern persönliche Geschichten und Assoziationen.

Ausstellungen

2018 – NEBENEINANER – Kunstfestival 48h Neukölln – Zosse Berlin
2017 – REM – Kunstraum Bethanien Berlin
2017 – REM – Kunstfestival 48h Neukölln – Zosse Berlin
2017 – REM – Lange Nacht der Bilder – BLO Ateliers Berlin
2015 – NEBENEINANDER – SevenStarGallery Berlin

www.lydiakotzan.de

CV Ingo Steinbach

Schönheit ist ein selten Ding

1959 – geboren in Woltersdorf bei Berlin
1979 – 1990 Tontechniker Studiotechnik Rundfunk, Funkhaus Berlin
1981 – Erste fotografische Arbeiten mit der Agfa-Box
1986 – 1989 Mitglied im Kulturbund der DDR, Sektion Fotografie
1987 – Preisträger ›The Midland Salon of Photography‹
1987 – 1991 Musikschnittmeister-Studium an der Musikhochschule ›Hanns Eisler‹
1990 – 1998 Tonmeister in Berlin
1993 – Veröffentlichungen auf Plattencovern und Musikkatalogen
1994 – 2013 Gründer und Geschäftsführer mehrerer privater Unternehmen
2000 – 2003 Digitales Bildarchiv ›realpictures.de‹ mit Johannes Hübner
2001 – 2002 Meisterklasse bei Arno Fischer ›Fotoschule am Schiffbauerdamm‹
2002 – Einzelausstellung ›ZEMENT‹ im Museumspark Rüdersdorf, dazu eine Tondiaschau unter Verwendung einer Hörspielproduktion ›Der Lohndrücker‹ von Heiner Müller
2005 – 2008 Fotodokumentation der Entstehung eines Porträts des Malers Johannes Heisig
2008 – Kurzfilm (DVD) zu Johannes Heisigs Bildzyklus ›Es war einmal‹ und Dokumentation der Ausstellung im Abgeordnetenhaus, Berlin
2009 – ›so many roads‹ Einzelausstellung Galerie ›imago fotokunst‹, Siehe Artikel im ›Tagesspiegel‹ vom 8.8.2009
2011 – 2012 Seminar an der ›Ostkreuzschule für Fotografie‹ bei Jonas Maron
2012 – Buchprojekt ›am thema vorbei‹
2012 – Gruppenaustellung ›Lichtgrau‹ in der ›absolutplus galerie‹, Berlin
2013 – Webmaster und Administration bei CHILIBANANA
2013 – 2014 Seminar Prof.…

Wilhelm Schünemann – Nacht ist der Tag (2018)

Nacht ist der Tag

Klar seh‘ ich erst, wenn sich mein Auge schließt,
Das auf des Tages Bilder gern verzichtet,
Doch wenn in Träumen es dein Bild genießt,
Dann ist es hell in Finsternis gerichtet.

aus William Shakespeares Sonett XLIII

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Sebastian Schmidt – Ich war dabei (2018)

„Ich war dabei“ zeichnet eine Situation, die viele in der heutigen mobilen Berufswelt immer wieder erleben. Auf Geschäftsreise, zwei, vielleicht drei Tage an einem fremden Ort, den man sich nicht selbst ausgesucht hat.

Das Hotel, eine funktionale Unterkunft. Ein Schlafplatz, der den gebräuchlichen Standards entspricht. Das Mobiliar, das ausschließlich bewusststrübende Routinen zwischen Fernseher, Minibar und Badezimmer erlauben, soll einen vor der Fremdartigkeit außerhalb des Zimmers schützen.

Doch es ist eine Welt, die einem ihre Vertrautheit nur vorgaukelt. Man fühlt sich losgelöst, ohne festen Halt. Eine Leere macht sich breit, in der man anfängt alles in Frage zu stellen.

„Ich war dabei“ zeigt Bilder aus der Dämmerung zwischen Geschäftswelt und Einsamkeit in Hotelzimmern zwischen Bremen und Mainz.

Mail: focuseb18@gmail.com
https://focuseb.wordpress.com/

Karin Rasper – Still Life (2015-2017/18)

Die Wahrnehmung von Natur ist hochgradig geprägt von kulturellen Standards. Die Idee von der Schönheit der Natur ist dabei tief im kollektiven Bildgedächtnis verankert. Das Bedürfnis nach Schönheit, das wir in unsere Vorstellung von Natur projizieren, begegnet dort dem Schrecken über ihren gegenwärtigen Zustand. Die Ungewissheit ihres zukünftigen Bestands ist in der aktuellen Diskussion allgegenwärtig.

Im Spannungsfeld zwischen Schönheit und Schrecken hat das Stillleben in der europäischen Kunsttradition die Zerbrechlichkeit und Flüchtigkeit des Lebens thematisiert. Es ist dem Schrecken der Vergänglichkeit durch eine höchst sublime, gleichwohl hochgradig konventionalisierte Form seiner Darstellung begegnet. Dieser Ambivalenz habe ich versucht nachzuspüren, als ich die vielfach bedrohte, aber enorm widerstandsfähige Pflanzenwelt im ägäisch-mediterranen Raum im Detail betrachtet habe. Konventionen haben – nicht nur im Bereich der Bildauffassung – längst ihre Verbindlichkeit verloren und sind brüchig geworden.…